Ankommen

image

3:30 Uhr am Flughafen in Dar-es-Salaam… endlich gelandet. Wir werden bereits erwartet von einem langjährigen Freund, Salutaris Mpinge,  der uns nach Ifakara bringen wird. 

image

Nach einem langen Flug soll man sich erst mal ausruhen… oder es wie wir machen und gleich vom Flughafen weiterfahren nach Ifakara. In der rekordverdächtigen Zeit von 7 Stunden hat uns Salutaris sicher die rund 470km von  Dar-es-Salaam nach Ifakara gebracht …der erste Teil der Reise ist sehr ruhig und nach dem Sonnenaufgang sieht man die Schönheit des Landes. V.a. sieht man noch asphaltierte Straßen – das ändert sich beim Ort Kilombero und das Wort “Schlagloch” bekommt für den Europäer eine vollkommen neue  Bedeutung.  “Welcome to Africa,  it beginns here. “ja,  hier beginnt ein anderes Afrika – abseits von Großstädten und Safariparks. Ein Afrika zwischen Bilderbuch-Romantik,  harter Realität und vielem mehr.

image

image

In Ifakara ankommen … da beginnt für mich ein Stück  Vertrautheit.  Vieles hier ist gewohnt und auch bekannt,  auch wenn wir als “Wazungu”(“Weiße”) natürlich auffallen und wohl manche Dinge nie verstehen werden können. Und so ist man manchmal vielleicht eine Art… “bekannter Fremder”.

Die Herzlichkeit mit der wir aufgenommen werden ist auf jeden Fall großartig und wir freuen uns auf viele tolle Erlebnisse – morgen besuchen wir die ersten Projekte!  Wir freuen uns sehr!

image

Reisevorbereitungen

image

Alles liegt bereit, bald geht es los – morgen Früh machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Ifakara!
Mit dabei sind wieder viele Geschenke und Spenden für unsere Projekte in Ifakara… zB Kulis und Farbstifte, die auch heuer wieder das ganze Schuljahr über im SPZ Zams gesammelt worden sind und in den Schulen in Ifakara immer heiß begehrt sind.

image

Aber auch Kondome,  die uns die Textilfirma Erdbär aus Salzburg gespendet hat und die in Hiv/Aids Aufklärungsprojekten immer gefragt sind, werden ihren Platz im Reisegepäck finden.

Wir machen uns auf den Weg auf die andere Seite der Erde,  auf die Südhalbkugel,  auf der doch so viel mehr Menschen in Armut leben als im Norden des Planeten.  Wir freuen uns auf unsere Projekte,  auf alte FreundInnen,  auf neue Gesichter und auf spannende Begegnungen.  Bald geht es los.

Für mich wird es eine “Jubiläumsreise”, die 10. nach Ifakara. Zum ersten Mal war ich vor 12 Jahren dort und seither lässt mich dieser Ort mit den dort lebenden Menschen nicht mehr los. Aber egal wie oft ich dorthin fahre, ein wenig Aufregung was mich erwarten wird ist immer dabei. Wie laufen die Projekte? Was hat sich verändert? Auch wenn ich das ganze Jahr über regelmäßig Updates aus den laufenden Projekten bekomme – es dann vor Ort zu sehen, den Menschen gegenüber zu stehen, das ist etwas anderes.  Wenn wir hier in Europa von Afrika lesen oder hören, scheint es uns eine andere Welt – eine Welt, die  in vielen Dingen sehr weit weg von unserer ist. Wir sind schnell dabei Lösungen für Probleme zu finden und uns zu denken: “Das kann doch nicht so schwierig sein.” Vor Ort sieht es dann aber oft ganz anderes aus. Etwas zu sehen ist anders als es erzählt zu bekommen. Einiges wird klarer, verständlicher und auch nachvollziehbarer, wenn man es mit eigenen Augen sieht. Eines wird auf jeden Fall klar auf so einen Reise: Es ist die selbe Welt – es gibt nur diese EINE Welt. Mit Menschen, die bei aller Unterschiedlichkeit die selbe Freude, Angst, Unsicherheit und Lebenskraft spüren, wie alle anderen auch.

Ich freue mich auf eine Zeit, in der es Begegnungen gibt, die auf Augenhöhe stattfinden und in denen gemeinsam Projekte und Zukunft geplant werden.

Doch zuerst muss gepackt werden… doch auch das hat zum Glück ein Ende…

image

Und was wurde aus …

… dem Schulbauprojekt in Katindiuka? Das BRG/BORG Landeck hat mit großartigen Aktionen ja das Geld für einen neuen Klassenraum für die „Shule ya Msingi/Primary School“ Katindiuka gesammelt und das war ganz schön viel Arbeit!

????????

Viel Arbeit gibt es auch auf der Baustelle. Durch die schweren Regenfällen und Überschwemmungen in Ifakara, konnte der Bau nicht wie geplant fertig gestellt werden, sondern musste etwas warten und v.a. trocknen. Jetzt geht es aber weiter und zwar zügig! In 3-4 Monaten soll alles abgeschlossen sein, denn manche Baustoffe brauchen ziemlich lang, bis sie nach Ifakara geliefert werden können. Der Großteil der Arbeit ist aber geschafft und stolz zeigen uns die LehrerInnen und SchülerInnen die Baustelle. Der Klassenraum ist dringend nötig, da in jeder Klasse im Schnitt 85 SchülerInnen sitzen und das ist einfach zu viel. Der Unterricht leidet sehr darunter, dass die Klassen so überfüllt sind – auf Fragen kann man nicht eingehen, erzählen die LehrerInnen, denn die Zeit um 10 oder 20 SchülerInnen eine Antwort zu geben sei nicht da. Mit dem neuen Raum können zumindest für einen Jahrgang Klassen geteilt werden und das ist besonders bei der Vorbereitung auf die großen landesweiten Examen wichtig. Für die 525 SchülerInnen (dazu kommen noch 3 Kindergartengruppen mit jeweils über 40 Kindern) gibt es 17 Teilzeit-Lehrkräfte und nur 7 Klassen, eine pro Jahrgang.

????????

Vielen Dank an das BRG/BORG Landeck, die engagierten SchülerInnen und LehrerInnen dort und alle die für dieses Projekt gespendet haben!

????????

HIV in Ifakara

Wir wissen, dass HIV und AIDS in Afrika ein großes Problem darstellen. Wir wissen, dass es unglaublich viele Menschenleben fordert. Wir wissen, dass die Zahl der infizierten Menschen die Grenzen des Vorstellbaren sprengt.

Das alles ist uns klar – aber es bleiben Zahlen und es bleibt ein Geschehen in einer uns fernen Welt. Was es aber in diesem Land tatsächlich heißt, das zeigt sich in den Gesprächen, die wir im Jugendzentrum in Ifakara führen durften. Der Vormittag war geprägt von den Fragen der SchülerInnen der höheren Schulen in Ifakara, die sich mit uns getroffen haben. Es beschäftigt sie v.a., wie sie sich schützen können, vor diesem Virus, das hier ganze Familien auslöscht. Es zeigt sich, HIV ist auch hier kein Tabuthema mehr und es ist erstaunlich wie offen die Jugendlichen sich trauen ihre Fragen zu stellen… auch Fragen zum Umgang mit Kondomen. Der Umgang mit dem Thema hat sich gewandelt.

Am Nachmittag sind es dann wieder die TeilnehmerInnen unseres Schneiderei-Projekts, alle HIV-positiv. Sie erzählen uns davon, wie sich ihr Leben verändert hat, seit sie von ihrer Infektion wissen. Viele von ihnen haben es gemerkt, weil sie immer öfter krank oder auch als sie schwanger wurden, denn hier in Tansania werden alle schwangeren Frauen, die ins Krankenhaus kommen, auf HIV getestet. Ein Schock war es für alle und auch für ihre Familien. Was sie seither in ihren Familien erlebt haben stimmt uns alle sehr nachdenklich. Eine Frau erzählt, dass ihr Mann sie noch am selben Tag verlassen hat. Seitdem muss sie nicht nur mit ihrer Erkrankung zurechtkommen, sondern auch den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder allein verdienen. Ihre einzige Unterstützung: eine Freundin, die zu ihr hält und sie unterstützt. Auch sie ist Teil des Gruppe, auch sie ist HIV-positiv. Sie sind jetzt eine Familie, sie halten zusammen.

SONY DSC

Andere erzählen, dass sich ihre Familie von ihnen abgewandt hat, einige sind noch geduldet, müssen aber abseits der anderen schlafen, dürfen nicht mit ihnen essen, ihre Kleidung separat waschen und was sie kochen, wird von den anderen nicht angerührt. Auf die Frage, ob ihre Familien wissen, welche Alltagshandlungen gefährlich und ansteckend sein können und welche nicht kommt die Antwort prompt: Nein. Die Gruppe erklärt uns, dass es zwar Schulungen für die Leiter des Dorfes gebe, das Wissen aber nicht bei den Menschen ankommt.

Sie erwarten sich viel von unserem Projekt – denn es gibt keinen Bereich ihres Lebens, in dem es nicht Bedarf für Verbesserung gibt. Gesundheit, Finanzen, Familie, … alles schafft Probleme.

Ihre Ausbildung im Schneiderei-Projekt ist ein Anfang – ein erster Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit und vielleicht ein erster Schritt in eine Zukunft mit weniger Sorgen!

Farming is Charming

Es ist immer ein kleines Event für die BewohnerInnen Ifakaras, wenn wir als Gruppe „Wazungu“ („Weiße“) mit den Fahrrädern unterwegs sind. Besonders die Kinder sind begeistert; sie lachen, winken und rufen uns „piga picha“ („mach ein Foto“) zu. Barfuß und oft mit zerrissener Kleidung sitzen sie am Straßenrand und doch strahlt das Lächeln aus den schmutzigen Gesichtern.

DSCN8277

Wir sind unterwegs nach Katindiuka, einem Ortsteil von Ifakara, indem es besonders viele Felder gibt. Unser Ziel ist die Primary School und schon kommt sie in Sicht- v.a. aber in Hörweite. Wir hören Frauen singen und das traditionelle Freudengeschrei „Kigelegele“. Es sind die Frauen aus unserem Landwirtschaftsprojekt, die uns überschwänglich singend, tanzend und schreiend begrüßen. Der Staub wirbelt um die Frauen in ihren bunten Tüchern und jede der Bäuerinnen begrüßt uns mit Handschlag. Nach einem kurzen Blick auf die Baustelle an der Schule (ein neuer Klassenraum entsteht hier, dank der Sammelaktion des BRG/BORG-Landeck), die wir aber ein anderes Mal mit dem Schuldirektor besuchen werden, setzen wir uns in eine der Klassen.

_DSC3539

Die 14 Frauen beginnen zu erzählen. Seit Jahresanfang sind sie in unserem Landwirtschaftsprojekt „Farming is Charming“, das dank der großzügigen Spende der Firma „Landmaschinen Mayer“/“Siloking“ aus Tittmoning begonnen hat. In diesem Projekt wird für jede der Frauen 1ha Ackerland mit neuen Anbaumethoden, gezielter Düngung und Schädlingsbekämpfung bearbeitet. Zusätzlich bekommen die Frauen Schulungen zu diesen Themen. 3 Jahre lang bleibt jede Frau im Projekt, und jedes Jahr erhöht sich der Eigenbetrag, den sie selbst einbringen. Jetzt ist es Zeit für die erste Ernte und damit für eine Zwischenbilanz. Mehr als die Hälfte aller Teilnehmerinnen haben bereits geerntet, die anderen sind gerade dabei zu ernten. Wir sind gespannt, wie der erste Zwischenstand ausfällt …

Sie erzählen uns von den Überschwemmungen im heurigen Jahr, die die Ernte vieler Menschen komplett vernichtet haben – für viele die absolute Katastrophe!

„Unsere“ Frauen aber ziehen eine andere Bilanz: Stolz erzählen sie uns von ihren Erfolgen! Bis zu 2,5mal so viel haben sie ernten können! Die Freude darüber ist riesengroß. In einem Jahr, indem fast alle Verluste hinnehmen mussten, haben sie eine Steigerung ihres Einkommens geschafft.  Es ist bewegend und beeindruckend zu hören, was einige der Frauen zu erzählen haben. Fast alle von ihnen sind Witwen oder Alleinerzieherinnen und damit ist ihr Einkommen gleichzeitig das Familieneinkommen.  Immer wieder beginnt das Freudengeschrei während der Erzählungen zwischen den Erzählungen.

Amina ist eine der Frauen mit der ertragreichsten Ernte. Die 2-fache Mutter erzählt uns, was sich für sie verändert hat. Vor dem Projekt hat sie eine Mahlzeit am Tag einnehmen können – jetzt sind es 3! Solche und ähnliche Geschichten hören wir von jeder Bäuerin. Inzwischen haben sie sogar begonnen einen Teil ihres zusätzlichen Einkommens zu sparen – jede Woche zahlen sie etwas in eine gemeinsame Kasse ein, aus der sich jede Frau einen Kredit geben lassen kann, der mit Zinsen zurück gezahlt wird.

_DSC3605

Die Freude über unseren Besuch ist groß – gerne berichten die Frauen, was sich in den letzten Monaten getan hat und sie bedanken sich überschwänglich, auch mit Geschenken für uns und den Hauptsponsor „Landmaschinen Mayer“ in Deutschland.  Singend und tanzend werden wir zu unseren Fahrrädern begleitet.

Solche Begegnungen, solche Ergebnisse – das sind ganz besondere Momente, die uns zeigen: Auch mit kleinen Mitteln kann man für einzelne Menschen große Veränderungen herbeiführen. Ein großes „ASANTE“ („DANKE“) an unsere UnterstützerInnen!

Druck

Lernen sich seine eigenen Träume zurecht zu schneidern

Ein Gastkommentar von René Siegele

Nachdem uns Moses gestern bereits mit einem bis Sonntag durchgeplanten „Timetable“ ins Staunen versetzt hat, bekamen wir heute Vormittag einen Einblick in das hervorragend geführte Office der „Freunde von Ifakara“. Faidha und Moses stellten dabei ihre Projekte vor und berichteten äußerst detailliert von ihren Tätigkeiten und auch Träumen für die Zukunft. Allein bei den Berichten wurde uns allen klar, dass sowohl Faidha als auch Moses einerseits ihr Herzblut in ihre Aufgaben stecken und andererseits dankbar sind, dass ihnen durch den Verein diese Chance gegeben wird. Im Gespräch mit uns machten sie auch deutlich, welche Ergebnisse sie bereits in kurzer Zeit erreicht hatten und wie weiter daran gearbeitet werden kann, diese Erfolge und die Umsetzung ihrer Träume zu vergrößern.

_DSC3238

Besonderen Eindruck erweckten die von Faidha erarbeiteten Grafiken zum Thema „Ursachen und Umgang mit HIV“. Johannes erhielt von Moses aber auch eine detaillierte Budgetaufstellung mit Rechnungen zu allen Ausgaben betreffend das Landwirtschaftsprojekt. Moses berichtete uns von seiner durchgeführten Umfrage bei den unterrichteten Frauen, aus der sich ergibt, dass teilweise eine Steigerung der Ernte auf das 1,5-fache erzielt werden konnte – bei gleicher Anbaufläche.

Gegen Ende des Informationsaustausches übergab Johannes die Gastgeschenke – hier ist es üblich, dass Gäste ihren GastgeberInnen Geschenke mitbringen. Von Jutta aus Bayern konnte er die „real gewordenen Träume“ übergeben. Aber besonders freute sich Faidha über den traditionellen Trachtenschmuck aus Europa. Moses muss mit seinem Landwirtschaftsprojekt natürlich sehr viel Zeit draußen im Gelände verbringen. Da kommen die neuen Bergschuhe gerade richtig und er  hat nun festes Schuhwerk um auf dem nicht immer einfachen Boden der Tatsachen in Ifakara sicher aufzutreten.

 

Nach dem typischen Mittagessen (v.a. Reis) und einem richtig guten Kaffee von Barista Martin machten wir uns nachmittags auf den Weg um das von Faidha geleitete Schneidereiprojekt zu begutachten. Moses hatte für uns Fahrräder organisiert und so schlängelte sich unser Trupp unter seiner Führung durch den noch gewöhnungsbedürftigen Linksverkehr.

DSCN8277

Da Faidhas Zuhause auf dem Weg lag, konnten wir so auch noch ihre Familie und ihre süße zweijährige Tochter Aida kennenlernen. Für eine alleinerziehende Mutter ist es in Tansania nicht einfach ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und jede Hilfe ist willkommen.

_DSC3260 (710x1024)

Etwas später waren wir angekommen. Uns erwarteten circa 15 Frauen und der Besitzer der Schneiderei. Bei diesem Projekt werden HIV-infizierte Frauen als Schneiderinnen eingearbeitet und ihnen dadurch die Möglichkeit gegeben, Geld für Nahrung, Kleidung  oder ihre Familie zu verdienen.

Kaum angekommen wurden uns die ersten Erzeugnisse unter die Nase gehalten und später auch als Geschenk an Carina und Petra übergeben. Nach einer überschwänglichen Begrüßung und Vorstellung führte Petra mit Moses Unterstützung ein paar Interviews mit einzelnen Frauen. Durchwegs konnte heraus gehört werden, dass die Frauen froh sind, durch diese Arbeit ihre Familien unterstützen zu können und wieder ein wichtiges Mitglied der Familie zu sein. Meist kommt es nämlich vor, dass die HIV-Infizierten von ihrer Familie regelrecht ausgeschlossen und komplett allein gelassen werden.

Im Gespräch mit der Gruppe konnte Barbara auch gleich ihre Erfahrungen einbringen es wurden ihre Nähtipps von der wissbegierigen Truppe regelrecht aufgesaugt und gleich in die Tat umgesetzt. Zu sehen, mit welchem Enthusiasmus hier alle bei der Sache sind, macht deutlich, dass dieses Projekt weiter gefördert und unterstützt werden muss.

_DSC3407

Wir sind zurück!

5.50 Uhr früh, 6 Grad am Münchner Flughafen … Europa hat uns wieder!

Das ist auch das vorläufige Ende des Blogs, Anfang nächsten Jahres geht es wieder mit Infos zu unseren Projekten direkt aus Ifakara von unseren FreundInnen vor Ort weiter. Ab diesem Zeitpunkt auf Englisch und Deutsch!

Danke an alle LeserInnen und Leser! Wir hoffen ihr bleibt uns, unseren Projekten und vor allem den Menschen in Ifakara verbunden!

Noch 11 Stunden…

… dann sind wir (fast) wieder zu Hause. Wir freuen uns schon auf”s Heimkommen, werden unsere FreundInnen in Ifakara aber sehr vermissen!

Liebe Gruesse von uns vom Flughafen in Doha!Snapshot_20131109

Ana peni …..

Leises Flüstern das immer lauter wird …. es spricht sich schnell herum in der Grundschule Katindiuka, dass da jemand durch die Klassen geht und etwas ganz Besonderes verteilt … etwas Wertvolles … etwas Nützliches … etwas das jedes dieser Kinder gen haben möchte.

Was kann das sein? Es ist ein Geschenk einer Klasse im SPZ Zams, deren SchülerInnen und LehrerInnen wirklich sehr fleißig dafür gesammelt haben. Es sind ….. Kugelschreiber! Hier heiß begehrte Kostbarkeiten – und so geht das Gerücht die Runde, dass da jemand kommt und Kugelschreiber verschenkt. Als ich die einzelnen Klassen betrete ist es plötzlich ganz still. Eigentlich wäre der Unterricht ja schon beendet, aber alle sind noch da, für den Fall, dass an dem Gerücht mit den Kulis was dran ist … und dann werden die Kinderaugen groß – es stimmt wirklich!

Die Aufregung ist groß: Aan peni! (Er hat Kulis!) Die Kinder freuen sich und bedanken sich überschwänglich für dieses tolle Geschenk! Vielen Dank an unsere FreundInnen im SPZ Zams!

K1024_DSC_0138 K1024_DSC_0148