Ana peni …..

Leises Flüstern das immer lauter wird …. es spricht sich schnell herum in der Grundschule Katindiuka, dass da jemand durch die Klassen geht und etwas ganz Besonderes verteilt … etwas Wertvolles … etwas Nützliches … etwas das jedes dieser Kinder gen haben möchte.

Was kann das sein? Es ist ein Geschenk einer Klasse im SPZ Zams, deren SchülerInnen und LehrerInnen wirklich sehr fleißig dafür gesammelt haben. Es sind ….. Kugelschreiber! Hier heiß begehrte Kostbarkeiten – und so geht das Gerücht die Runde, dass da jemand kommt und Kugelschreiber verschenkt. Als ich die einzelnen Klassen betrete ist es plötzlich ganz still. Eigentlich wäre der Unterricht ja schon beendet, aber alle sind noch da, für den Fall, dass an dem Gerücht mit den Kulis was dran ist … und dann werden die Kinderaugen groß – es stimmt wirklich!

Die Aufregung ist groß: Aan peni! (Er hat Kulis!) Die Kinder freuen sich und bedanken sich überschwänglich für dieses tolle Geschenk! Vielen Dank an unsere FreundInnen im SPZ Zams!

K1024_DSC_0138 K1024_DSC_0148

WaWaTa

K1024_DSC_0009

Freudenschreie und Gesang – das sind die Eindrücke die vom heutigen Vormittag bleiben!

Wir haben uns mit den “Wanawake Wakatoliki Tanzania” getroffen, den “Katholischen Frauen Tansanias”. Unser Verein arbeitet schon länger mit diesem Frauenverband zusammen und unterstützt sie bei einem kleinen Mikrokredit-Projekt. Mit Kleinstkrediten können Frauen hier ihre Geschäftsideen umsetzen. Toll, was sie mit kleinen Summen alles bewegen!

Sie singen für uns 2 Lieder, das erste davon ihre “Vereinshymne”, deren Text so ungefähr bedeutet: Wir sind die WaWaTa, wir sind wie der Wasserhahn der Kirche – durch uns wächst etwas! Also lasst uns anfangen!”

Wir sprechen über unser neues Projekt – die Vertreterinnen aus Katiunduka freuen sich sehr, dass wir in ihrem Dorf starten wollen und bedanken sich. Vom ersten Treffen haben sie nur Gutes gehört. Wieder wird angesprochen, wir sollen doch bitte für Alleinerzieherinnen, Witwen und HIV-infizierte Frauen aktiv werden. Diese Themen beschäftigen alle.

Unsere Idee, mit Frauen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften zu arbeiten, finden sie gut – genau wie wir sehen auch sie das als Beitrag zu einem friedlichen Miteinander. Sie alle wollen das Projekt nach Kräften unterstützen und hoffen, dass es bald auch in ihrem Dorf beginnt!

Sie bedanken sich überschwänglich dafür, dass wir Moses anstellen wollen und so einen Experten und neue Ideen nach Ifakara bringen. Die Obfrau sagt: Wir wollen eigenständiger werden – solche Projekte helfen uns dabei!

Beim Gehen begleitet uns der Vorstand nach draußen, singend, tanzend, schreiend- unterstützt von allen Anwesenden. Es ist beeindruckend, wieviel Lebensfreude diese Frauen versprühen, obwohl ihr Alltag alles andere als einfach ist und keine der Frauen von sich sagen kann, dass sie sich keine Sorgen um die Zukunft ihrer Familie machen muss.

Bananen sind gelb, oder?

Welche Farbe haben Bananen? Jeder in Europa würde sofort mit gelb antworten. Vielleicht noch grün, oder braun, je nachdem wie lange sie schon in unsere Küchen liegen – aber auf keinen Fall rot, oder?

Heute haben wir rote Bananen bekommen – eine der mehr als 20 Sorten, die es Tansania gibt … leider sind noch nicht alle reif und schön rot – aber das wird schon noch! Danke an Mama Seki!

DSC_0013