Wie entsteht eigentlich ein neues Projekt?

Inzwischen ist die Antwort auf diese Frage meistens ein Wort: pamoja – gemeinsam.

Es freut uns sehr, dass immer öfter Einzelpersonen oder auch Gruppen aus Ifakara auf unsere tansanianische Partnerorganisation, die IALI-FOUNDATION, zukommen und ihre Projektideen vorstellen. Dass sie mit IALI und unserem Verein zusammenarbeiten möchten freut uns, besonders da es dafür spricht, dass die Menschen in Ifakara uns als verlässliche Partner wahrnehmen. Es zeigt aber auch, dass es sehr viel Potentiale und Eigeninitiative in Tansania gibt, sei es eine Gruppe von Frauen, die Decken in ihrer eigenen Weberei herstellen, ein junger Mann mit einer Leidenschaft für Gartenbau oder Schüler/innen, die durch Geflügelzucht ihr Schulgeld bezahlen wollen … oft scheitert die Umsetzung nur an der Finanzierung oder an ein wenig beratender Unterstützung.

Und genau da kommen wir ins Spiel. Wir besprechen gemeinsam Ideen, helfen bei der Umsetzung und begleiten Prozesse. Jede/r bringt etwas ein. Oft sitzen wir bei unseren Besuchen lang in einer Gruppe zusammen, um die nächsten in einem Projekt zu besprechen und zu planen, um neue Ideen zu entwickeln oder um bestehende Prozesse zu verbessern.  Wichtig dabei: immer gemeinsam und immer auf Augenhöhe.  So können wir alle unsere Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen. “Umoja”, die Einheit, ist in Tansania ein Schlagwort, das die postkoloniale Geschichte ganz besonders stark geprägt hat. Diese Einheit, das gemeinsame Arbeiten, stellt für uns die Basis einer zukunftstauglichen internationalen Partnerschaft da. Denn eines ist gewiss, diese Welt gehört uns allen gemeinsam.

Foto: Manuela Federl

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