Chekechea

Unsere Fahrräder nähern sich dem Kindergarten in Katindiuka – das kleine Gebäude liegt hinter Palmen und Bananenstauden verborgen. Rund um uns die Alltagsgeräusche in Ifakara: gerufene Begrüßungen, das Klappern von Geschirr,  Hähne krähen…

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Aber wir hören keine Kinder … als wir dann die Räder abstellen hören wir leise Stimmen im Kindergarten: “Wamefika.  Wazungu wamefika.” “Sie sind da.  Die Europäer sind da.” Die Stille ist Nervosität… Besucher sind selten,  besonders, wenn sie von so weit her kommen.  Rund 30 Kinder sind in dieser Kindergartengruppe,  ungewöhnlich wenige und nur deshalb möglich,  weil der Verein der Freunde von Ifakara den Bau,  den Gehalt der Kindergärtnerin und auch sonstige Kosten finanziert hat und finanziert.  Besonders unterstützt werden wir dabei vom Kindergarten in Zams, aber auch andere Kindergärten unterstützen das Projekt immer wieder.
Die Kinder springen von ihren gewobenen Matten auf begrüßen uns im Chor mit “Good morning!” – Schnell tauen die Kinder auf und die Seifenblasen von Marion helfen sehr dabei. Und dann wissen wir warum der Kindergarten hier “Shule ya Chekechea” – “Schule des Lachens ” heißt.

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In den Raum finden sich Plakate mit Zahlen und Buchstaben,  es werden Rechenaufgaben gelöst und neue Wörter gelernt.  Im Kindergarten lernen die Kinder in Tansania lesen,  schreiben,  die Grundrechnungsarten und sie beginnen mit den ersten englischen Wörtern.  Zu Mittag gibt es dann eine Scheibe Brot, bevor alle nach Hause gehen.  Für ein Jahr bezahlen die Eltern der Kinder hier rund 30€ da es kein staatlicher Kindergarten ist – die staatlichen Kindergärten sind kostenlos,  aber dafür sind dort pro Gruppe bis zu 80 Kinder. Das Lernen ist dann sehr schwierig und die Kindergärtnerinnen haben kaum Zeit sich um die einzelnen Kinder zu kümmern. In der auf den Kindergarten folgenden Primary School (Grundschule) wird dann aber davon ausgegangen, dass Schreiben und Rechnen beherrscht wird. 
Natürlich gibt es auch hier noch viel zu tun.  Es fehlt noch eine Tafel,  Becher und viele Kleinigkeiten… aber auch Stipendien für Kinder deren Eltern sich den Besuch nicht leisten können werden gebraucht.
Hier finden wir die Basis für jede weitere Ausbildung – vielen Dank für die Unterstützung des Kindergartens in Katindiuka.

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Marion hat als natürlich Seifenblasen dabei... etwas ganz Besonderes

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