Schritte in die Zukunft

Wenn man durch das Ortszentrum von Ifakara in Richtung des  Kilombero Flusses fährt, findet man ganz in der Nähe des Postamts eine kleine Weberei. Hier arbeiten ausschließlich Frauen, viele davon Alleinerziehend, die sich zu einer Art Genossenschaft zusammengeschlossen haben. Wenn man durch den kleinen Laden voller bunter Decken, Schals und Tischsets in den Hinterhof geht, sieht man das geschäftige Treiben. Baumwollfäden werden eingefärbt, Fäden aufgespult und das Klacken der Webstühle scheint nie zu verstummen. Alles ist hier Handarbeit,  nichts elektronisch.

Die Frauen sind stolz auf ihre Arbeit, sie alle helfen hier zusammen um ihre Produkte zu erzeugen. Wer gerade Zeit hat findet sich hier ein und zu tun gibt es immer etwas. Aber es gibt keinen Zwang bestimmte Zeiten zu arbeiten, denn sie alle haben noch Felder zu bewirtschaftet und Familien zu versorgen. Hier verstehen alle, wie schwierig es für Frauen hier ist alles unter einen Hut zu bringen. Auf ihren Schultern lastet Haushalt, Kindererziehung und so viel mehr – oft auch die Beschaffung des Familieneinkommens.

Im Mai haben wir sie zuletzt besucht und gemeinsam mit unserem Verein wollen sie weiter am Erfolg ihrer Produkte arbeiten. An der Vermarktung und an Absatzmärkten. Und nun haben sie einen wichtigen Schritt auf diesem Weg hinter sich gebracht.  In Zukunft wird jedes ihrer Produkte markiert und damit als Produkte dieser so besonderen Weberei erkenntlich sein. Dank einer kleinen Maschine, die mit Hilfe unserer Partnerorganisation, der IALI-FOUNDATION angeschafft werden konnte. Die Freude über diese Unterstützung ist klar zu sehen und zu hören in dem Video, das uns die Weberinnen geschickt haben und das wir heute mit euch teilen dürfen. Ein Schritt in die richtige Richtung…nun kann es weitergehen!

Den Bericht von unserem Besuch im Mai findet ihr hier:

Und jetzt mal ganz konkret ….

Mit wie wenig man schon viel bekommen kann sehen wir hier jeden Tag,  aber auch,  wie oft selbst dieses Wenige fehlt. Es fehlt vielen am Nötigsten und das Einkommen ist Meist abhängig von dem Ertrag aus der Landwirtschaft und damit vom Wetter. Es reicht in vielen Jahren nicht für das Schulgeld der Kinder, die medizinische Grundversorgung oder die Rücklagen für  die Aussaat im kommenden Jahr.

“Mit welcher Summe könnt ihr denn was anfangen?”, diese Frage taucht immer wieder bei unseren Unterstützerinnen und Unterstützern auf. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: “Mit jeder.”

Wir freuen uns über jede Unterstützung, ganz egal die klein oder groß.  Viele Tropfen füllen einen Eimer genauso. Aber damit es alles etwas greifbarer wird hier ein paar aktuelle Zahlen:

  • 5 € entsprechen einem Huhn (beispielsweise für die Frauengruppe in Viwanja Sitini)
  • 25 € sind genug um eine Ziege oder ein Schwein zu kaufen (wenn man zum Beispiel eine Familie im Dorf unterstützen möchte)
  • 35 € ist der Preis einer Schulbank (wie sie in der Grundschule in Katindiuka benötigt werden)
  • 60 € können für 3 Bauernfamilien Saatgutpakete bedeuten ( zum Beispiel für die Sonnenblumenaussaat)
  • 350 € können einem Kind den Schulbesuch ermöglichen (wie in unserem Stipendienprogramm)
  • 600 € aufwärts kann ein Studienplatz im Jahr kosten

Selbst mit kleinen Summen kann man für einzelne Menschen etwas großes bewirken – so konkret kann eure Hilfe sein.

Anke für euer Vertrauen in uns.

Hühner als zusätzliche Einkommensquelle
Ein Schwein oder eine Ziege kann der Beginn einer Zucht sein
Eine Schulbank hilft gleich mehreren Schüler*innen
Egal ob Sonnenblumen, Reis oder Mais – ein Saatgutpaket kann nie schaden
Nicht alle können sich Bildung leisten, eine Bildungspatenschaft hilft

Knöcheltief im Schlamm

Die erneuten Regenfälle heute Morgen haben unsere Pläne für dem Vormittag etwas ausgebremst. Wenn es regnet sind manche Besuche einfach nicht möglich.

In der ersten Regenpause fahren wir los und der Weg wird etwas abenteuerlich, denn der Regen hat die Straße an vielen Stellen ausgeschwemmt. Rinnsale in allen Größen sind am Straßenrand und manchmal auch quer über die Straße zu sehen und Schlaglöcher füllen sich auf den ungeteerten Wegen. Die rote Erde wird zu Schlamm.

Wir fahren nach Kilama, einem der sehr ländlich geprägten Dörfer, die zu Ifakara gehören. Dort geht es zu Fuß weiter. Auf den Wegen,  die wir hier nutzen werden kann im Moment nicht einmal ein Fahrrad fahren.

Ein Mann Anfang 60 erwartet uns hier.  Viele Zähne sieht man nicht, wenn er lächelt, eigentlich fällt dann nur einer auf. Oswald ist sein Name. Er erzählt uns von den Herausforderungen, die ihn auf seinen Feldern beschäftigen. Durch die kleine Landwirtschaft muss er das gesamte Einkommen für seinen Haushalt erwirtschaften, also auch für seine Frau, deren Tochter und 2 seiner Enkelinnen. Das einfache Haus ist nicht groß und mit Gras gedeckt.

Auf dem schmalen Pfad zu seinem Feld steht das Wasser. Oswald geht uns voran bis wir auf seinem Feld stehen – das alles barfuß. Seine Füße verschwinden im nassen Erdreich. Doch er freut sich über die andauernden Regenfälle: “So hat der Reis eine Chance zu wachsen.” Die Ernte reicht nicht immer aus um die Familie durch dad ganze Jahr zu bringen. Da war die Hilfe mit den Sonnenblumensamen im letzten mehr als willkommen. “Obwohl das Wetter sehr schlecht war, konnte ich ernten ….ich war sehr froh, auf wenn ich hoffe, dass es dieses Jahr noch mehr wird.” Sonnenblumen hat er zum ersten Mal angebaut. Jemand aus dem Projekt hatte ihm davon erzählt und er wollte es ausprobieren.

Neues zu versuchen fällt oft nicht leicht. Aber die rasanten klimatischen Veränderungen zwingen die Menschen hier dazu schnell tätig zu werden. Wir freuen uns, wenn unsere Hilfe hier dazu beitragen kann.

Die Zukunft des Landes

Die Fahrt ins Dorf Katindiuka habe ich unzählige Male gemacht. Meist mit dem Rad, selten mit dem Auto, so wie dieses Mal. Was für mich neu ist, sind die kleinen Teiche aus Regenwasser, die nicht nur neben, sondern auch auf der ungeteerten Straße eine Herausforderung für Mensch und Maschine sind. Das Wasser ist durch die sandige, rote Erde trüb und es ist schwer abzuschätzen, wie tief unter der Oberfläche sich der Boden befindet.

Wir schaffen es wohlbehalten nach Katindiuka und zum ersten Ziel des Tages, der Grundschule. Überschwänglich und mit festem Handschlag begrüßt uns die Direktorin, Upendo Edward,  die uns bereits bei unserem letzten Besuch sehr beeindruckt hat. Durch ihr einnehmendes Wesen, ihre Freundlichkeit, aber auch den wachen Geist und ihre Stärke, schafft sie es die Schule durch so manche Herausforderungen zu navigieren.

Die Direktorin vor der Schule in Katindiuka

963 Schülerinnen und Schüler und 16 Lehrpersonen …das ist viel Verantwortung. 10 Klassen sind es derzeit, eigentlich sollten es mit diesen Schülerzahlen 20 sein. Doch für den Bau von weiteren Räumen fehlt das Geld. Und selbst von den bestehenden sind bereits mehrere durch den Verein der Freunde von Ifakara errichtet worden. Ebenso die Toiletten der Schule, und bei der Anzahl an Menschen auch dringend notwendig.

Dafür ist nicht nur sie selbst dankbar, nein, das ganze Dorf, sagt sie, “Alle profitieren davon, ohne Zweifel.”

Neue Toiletten an der Schule

Wir besuchen einzelne Klassen und sehen etwas beim Unterricht zu. Für Lehrpersonen, aber auch für Schülerinnen und Schüler sind es schwierige Voraussetzungen …bis zu 145 junge Menschen sitzen in den Klassen, besonders in den niedrigeren Jahrgangsstufen. Und in München Klassen gibt es gerade für die Hälfte aller Lernenden Bänke,  im Wechsel sitzt die habe Klasse auf dem Boden, schreibt, rechnet und lernt dort. “Eigentlich sollte die Regierung die Bänke stellen, aber …”, der Satz der Direktorin endet mit einem hilflosen Blick. Sie hätten schon versucht etwas über Eltern zu organisieren, aber auch hier fehlt das Geld. Umgerechnet knapp 40 Euro kostet eine Bank, zu viel für die meisten der Familien in Katindiuka.

Die überfüllten Klassen und die fehlende Ausstattung führt oft zu schlechteren Lernerfolgen bei den jungen Menschen hier und an vielen Orten in Tansania und anderen Ländern. Für Rückfragen, für individuelle Hilfen, für so vieles ist keine Zeit, egal wieviel sehr sich die Lehrkräfte bemühen.

Die Zukunft dieses Landes liegt in den jungen Menschen. Ihre (Aus-)Bildung und deren Qualität wird einen großen Teil dazu beitragen, wie es mit Tansania weitergeht. Die Möglichkeit ihre Potentiale zu entfalten wird darüber entschieden, wie gut das Land voran kommt. Veränderungen und Verbesserungen für dad Leben aller hier, werden durch die kommenden Generation entstehen, wenn sie die Chancen dazu bekommen. In die Möglichkeiten von Bildung zu investieren, das bleibt uns als Verein ein Herzensanliegen.

Für die Schülerinnen und Schüler bleibt beim Gruppenfoto zu Beginn der Pause heute aber vor allem eines in Erinnerung: gleich 2 “Wazungu” (Europäer) waren da und sie konnten sogar ein Bisschen Kiswahili.

Das Warten

Unser Alltag in Europa ist schnelllebig. Alles muss effizient erledigt werden, darf nicht zu lange dauern und Pünktlichkeit ist selbstverständlich.  Warten … nichts was wir in unserem täglichen Leben besonders gut können.

Hier ist das Warten allgegenwärtig. Immer und überall. Geduld ist eine Tugend, die die meisten Menschen in Afrika meisterlich beherrschen.  So auch der junge Mann, der vor dem Büro unserer Partnerorganisation, der IALI-Foundation steht, Kelvin. Er wartet schon lange darauf jemanden von der Organisten zu treffen, die ihn unterstützt hat, sagt er mir gleich zu Beginn. Mit strahlendem Lächeln schüttelt er mit die Hand und lässt sie nicht mehr los. Vor 9 Jahren hat er mit einem Stipendium unseres Vereins seine Ausbildung zum Grundschullehrer abgeschlossen. Lange hat ihm der Mut gefehlt uns zu kontaktieren,  denn eine Anstellung in einer staatlichen Schule gab es nicht – einmal mehr musste er warten.  Die paar Stunden Unterricht, die er an einer kleinen Privatschule hält reichen nicht zum Überleben, er hat auch Felder auf denen er Verschiedenes anbaut und selbst das ist nur knapp genug, denn inzwischen hat er selbst eine Familie gegründet und die gesundheitlichen Probleme seiner Mutter nehmen auch zu.

Warum kommt er gerade jetzt zu uns? Tja, endlich hat es geklappt und er kann eine Stelle an einer staatlichen Schule im Süden des Landes antreten. Start: nächsten Montag. Er hätte Angst gehabt, dass wir denken, es wäre ein Fehler gewesen ihn zu unterstützen. Ein Fehler …

… wo kann der Fehler liegen, wenn man versucht jemanden zu unterstützen?Meistens darin nichts zu tun, zu denken, dass man sowieso nicht bewirken kann, zu resignieren. Nein, ein Fehler war es nicht. Unsere Hilfe als Verein ist frei con Verpflichtungen, beim Helfen geht es nicht um uns.

Bei diesem Treffen wird mir einmal mehr bewusst, was ich immer wieder in Gesprächen mit jungen Menschen hier merke: es steckt ein unglaubliches Potential und ein unglaubliches Maß an Motivation in den Menschen hier. Oft ausgebremst durch Armut und den Mangel an realistischen Perspektiven. Kelvin will neben der Stelle als Lehrer weiter studieren, denn nun ist der Lebensunterhalt gesichert und die Schule ist unweit einer Universitätsstadt. Er möchte auch an höheren Schulen unterrichten können. Er weiß, dass Ideen umsetzbar sind, sagt er mir, weil es ja schon einmal geklappt hat – Dank der Hilfe von euch, unseren Unterstützerinnen und Unterstützer. Und hoffentlich ohne lange Wartezeit.

Suppentag in Zams

Der Suppentag am Karfreitag Zams hat inzwischen schon Tradition. Zum Ende der Fastenzeit kommen alle Erlöse des gemeinsamen Fastensuppen Essens den Menschen in Ifakara zugute.

Vielen Dank an unsere Vereinsmitglieder und fleißigen Helferinnen und Helfer, die von der Organisation der Suppenspenden im Vorfeld, der Abholung der Suppen bis hin zu Ausgabe und Saubermachen alles so wunderbar erledigen und so eine höchst erfolgreiche Aktion möglich gemacht haben. Der Erlös von insgesamt 1.603 € kann sich sehen lassen und ermöglicht uns vielen Menschen in Ifakara zu helfen. Danke an alle Zammerinnen und Zammer für ihre Unterstützung!

2024 – wir sagen “Asante sana”/”Vielen Dank”

Auch 2024 haben uns wieder viele Spenderinnen und Spender ihr Vertrauen geschenkt. Die benötigte Spendensumme zur Weiterführung all unserer Projekte konnte erreicht werden und so können wir sehr zuversichtlich und dankbar ins neue Jahr 2025 starten.

Trotz der Herausforderungen durch Klimawandel und Wetterextreme (wie zum Beispiel die Überschwemmungen in Ifakara im vergangenen Jahr), haben viele der unterstützen Menschen in Ifakara es auch 2024 geschafft ihre Lebensumstände zu verbessern. Egal, ob in den landwirtschaftlichen Projekten wie der Tierhaltung oder dem Sonnenblumenanbau, oder in den Bildungsprojekten wie den Stipendien und den Bauprojekten an Schulen, aber auch in den Existenzgründungsprojekten … überall hören wir primär gute Nachrichten und Erfolgsmeldungen.

Wir wünschen allen Unterstützerinnen und Unterstützern ein gutes neues Jahr 2025 – heri za mwaka mpya – und bedanken uns (auch in Namen unserer tansanianischen Partnerorganisation der IALI-Foundation) für das Vertrauen in uns und unsere Arbeit.

Mit Hühnern Freude machen – Schüler*innen aus Landeck werden aktiv

Die 2m Klasse der Mittelschule Clemens Holzmeister in Landeck hat mit ihren Lehrerinnen Veronika Weiskopf-Prantner und Christiane Wille und mit der digitalen Unterstützung von Fachlehrer Michael Ladner ein tolles Projekt für die Menschen in Ifakara gestartet.

Nachdem unsere Vereinsmitglieder Hans Kreuzer und Peter Lanser über die Arbeit unseres Vereins “Freunde von Ifkara” und auch unseres Schwestervereins den “Ärzten für Ifakara” erzählen durften, sind die Schüler*innen und Lehrer*innen der Mittelschule sehr aktiv geworden. Am Landecker Frischemarkt haben sie fleißig über unsere Projekte informiert – mit selbst gestalteten Plakaten, aber auch in vielen Einzelgesprächen. Für jede Spende gab es als kleines Danke Kekse und ein Huhn als Christbaumanhänger. So wurde nicht nur Geld gesammelt, sondern auch viel über die Arbeit unserer Vereine gesprochen.

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien wurden die gesammelten Spenden im Beisein von Direktor Helmut Pauli an Hans Kreuzer und Peter Lanser übergeben – eine unglaubliche Summe von 2020,00 €.

Aber das schönste Weihnachtsgeschenk waren die Begeisterung, das Engagement und die Freude der jungen Menschen, die eine Brücke von Landeck in Tirol nach Ifakara in Tansania gebaut haben.

Was Tierspenden und auch Hühner für Menschen in Ifakara bedeuten kann man zum Beispiel hier lesen:

Engelspost für Ifakara

Vor Weihnachten sind auch die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer der Mittelschule Zams-Schönwies in Tirol wieder für unsere Projekte in Ifakara aktiv geworden. Wie schon in den letzten Jahren waren in der Vorweihnachtszeit wieder viele junge, helfende Hände mit dabei um Spenden für Menschen in Ifakara zu sammeln.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen – großartige 545,64 € konnten an unseren Verein übergeben werden.

Wir sagen von Herzen “Asante sana – vielen Dank” an unsere Engel aus der Mittelschule!

https://ms-zams.tsn.at/news/ifakara-und-engelspostamt

https://ms-zams.tsn.at/news/asante-sana-wir-sagen-danke

Wir nehmen Abschied … ein Nachruf für Dr. Baraka Abdallah Hoki

In der Nacht vom 24. auf 25.10. wurde ein besonderer Freund von Ifakara durch einen Verkehrsunfall auf dem Arbeitsweg in Dar es Salaam aus dem Leben gerissen, Dr. Baraka Hoki. Unsere volle Anteilnahme gilt seiner Familie, besonders seiner Frau und Tochter und seiner Mutter.

Unser Freund Baraka wurde über Jahre mit einem Stipendium unseres Vereins während seiner Schulausbildung und seinem Medizinstidium unterstützt. Er war ambitioniert und fleißig und konnte als Arzt viele Menschen unterstützen – oft hat er auch für Patientinnen und Patienten in finanziellen Notlagen Kosten für Behandlungen und Medikamente aus der eigenen Tasche bezahlt.

Seine Familie war ihm ein großer Wert. Besonders die Unterstützung seiner Mutter, die solange es körperlich möglich war im Krankenhaus in Ifakara als Stationshilfe gearbeitet hat. Seit kurzem war er selbst verheiratet und Vater. Seine Frau und die kleine Tochter waren in den letzten Monaten neben seiner Tätigkeit als Arzt sein ganzer Stolz.

Für unseren Verein und die Bildungsprojekte war er ein Botschafter und beständiger Unterstützer. Er war immer bereit seine Geschichte als Beispiel für andere zu erzählen.  Andere Studierende zu motiveren und zu helfen, wenn Not am Mann oder an der Frau war. Dafür sind wir ihm dankbar – er hat uns allen immer wieder gezeigt, was mit etwas finanzieller Hilfe alles möglich ist. (Links zu seinen bisherigen Beiträgen finden sich am Ende des Beitrags).

Seine Strebsamkeit, seine Großherzigkeit und sein wacher und wissbegieriger Geist werden uns stets in Erinnerung bleiben. Heute nehmen wir  nicht Abschied von einem ehemaligen Stipendiaten, sondern von einem Freund.