Reis – kleine Pflanze große Wirkung

SONY DSCWie meistens in Ifakara sind wir auch heute mit dem Fahrrad unterwegs. Kaum haben wir die geteerte Hauptstraße gequert, geht es auf staubigen Wegen weiter, zwischen Häusern und Feldern durch bis nach Mbasa. In diesem Dorf, das zu Ifakara gehört, erwartet uns eine unserer Projektgruppen. Es sind 10 Frauen, die seit 3 Jahren im Rahmen eines Reisanbauprojekts des Vereins unterstützt werden.

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Projektgruppe in Mbasa

In den letzten Jahren haben sie viele Schulungen zu verschiedenen Themen wie Sortenauswahl, Anbautechnik, gezielte Schädlingsbekämpfung und Düngung, aber auch Erntetechnik und wirtschaften mit dem Einkommen absolviert. Und der Erfolg spricht für sich. Sie sind selbst in diesem Jahr, in dem die Regenfälle sehr unregelmäßig waren, zufrieden mit der Ernte.

Was hat sich durch das Projekt für sie verändert? Jede der Frauen hat ihre eigene Erfolgsgeschichte zu erzählen. Johana kann durch das zusätzliche Einkommen ihren Sohn zum  Kollege in Dar-es-Salaam schicken, Janeth hat jetzt Strom in ihrem Haus, Erika konnte für die Behandlung ihrer kranken Mutter aufkommen, Akwinatha hat einen Baugrund kaufen können und Zakhia hat sogar mit dem Hausbau begonnen.

Stolz erzählen sie davon – denn auch wenn sie unterstützt wurden haben sie das alles doch durch ihrere eigenen Hände arbeit geschafft. Niemand hat für sie die Felder bestellt, das haben sie selbst geschafft. Es steigt nicht nur ihr Einkommen und ihr Status in der Familie, sondern auch ihr Selbstbewusstsein.

Der Name ihrer Gruppe ist Programm: “Tunaweza”, nennen sie sich “Wir können/schaffen das”.

Vor der Kamera waren die Damen dann aber doch etwas schüchtern 😉

 

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