…. der Mond schien helle!
Es ist wunderbar so viele Sterne und den hellen, klaren Mond hier zu sehen – ohne die Lichter einer Stadt vom Boden aus.
Wieder mal haben wir keinen Strom – für den Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel perfekt!
…. der Mond schien helle!
Es ist wunderbar so viele Sterne und den hellen, klaren Mond hier zu sehen – ohne die Lichter einer Stadt vom Boden aus.
Wieder mal haben wir keinen Strom – für den Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel perfekt!
Zu Besuch beim Katecheten Viktor … stolz zeigt er uns seine erste eigene Wohnung, die er durch die Unterstützung des Vereins anmieten konnte. Mit 28 Jahren ist er endlich bei seinen Eltern ausgezogen, wo er sich ein Zimmer mit seiner Schwester und deren Kindern teilen müsste. Er ist stolz auf das, was er uns zeigen kann.
Was er uns zeigt sind rund 7m², die er für knapp 7€ im Monat anmietet. Der Raum ist dunkel, das einzige Fenster lässt nur wenig Licht herein. Die Tür lässt sich nur einen Spalt breit öffnen, gerade soweit, dass man sich hindurchzwängen kann. Wenn man über den gepolsterten Sessel klettert, erreicht man das Bett. Was für uns selbstverständlich ist – eigene Wohnung, Platz, Möbel – ist für eine/n KatechetIn in Tansania normalerweise unerreichbar. Durch die Lohn-Zuzahlung in Ifakara wird das möglich, was ein Katechet noch vor 4 Jahren als “Wunder” beschrieben hat:
Für einen Katecheten ist es unmöglich ein eigenes Haus oder ein eigenes Zimmer zu haben. Wir müssen bei unseren Eltern leben. Ein eigenes Zuhause ist ein … ein Wunder!
Durch eure Unterstützung ist für Viktor so ein Wunder Wirklichkeit geworden.

Gestern war für 300 Kinder im Ort ein großer Tag. In einem dreistündigen Gottesdienst mit vielen afrikanischen Gesängen, feierten sie ihre Erstkommunion. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Gemeinde nahm sie mit viel “Kigelegele” (Freudenschrei) und Begeisterung in ihren Kreis auf. Die Stimmung in der Kirche war der Wahnsinn! Unvorstellbar viel Leben im Raum.
Den ganzen Tag über waren anschließend überall in Ifakara ausgelassene Freudenfeste in den Familien – egal wo man unterwegs war empfing einen laute Musik und Freudengeschrei. Wir durften auch bei einer Familie mit dabei und durften traditionelle Stammestänze und Trommelmusik genießen.

… zum Flughafen nach München begleiten mich gute Gedanken von Familie und Freunden!
Mich beschäftigt vor allem der Gedanke am einen ganz besonderen Menschen, der in diesen Minuten beerdigt wird – mein Opa, der mehr als 20 Jahre für die “Missionsarbeit” in der Pfarre Zams gearbeitet hat und uns, seinen Kindern und Enkeln, die Sorge um Menschen in Not überall auf der Welt mitgegeben hat. Er hat uns gezeigt, wie man mit echter Demut und Liebe leben kann und soll. Ich weiß dich in Gedanken bei mir auf meinem Weg zu denen, die uns beiden am Herzen liegen!
Opa, du wirst uns allen fehlen!
